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| Es gibt 34 dokumentierte Arten von Knochenfischen im Grammer Ton. Wir kennen leider nur wenige Funde an Wirbel- und anderen Skelettteilen. Bestimmt werden konnten diese Fische letztendlich fast ausschliesslich durch das Auffinden sogenannter Gehörsteine ( Otolithen ). Diese Gehörsteine befinden sich im Innerohr eines Fisches, wo sie in Flüssigkeit schwimmen und von Sinneshärchen umgeben sind. | ||||||||||||
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Gehörsteine fungieren als
Gleichgewichtsorgan und liefern den Fischen wichtige Informationen für ihre
Orientierung im Wasser. Wenn Fische sterben, verschwinden die weichen Teile
und das Skelett durch Verwesung und/oder Aasfresser, während Gehörsteine und
Zähne erhalten bleiben. Da Gehörsteine je nach Fischart verschieden sind,
ist es möglich zu bestimmen von welchem Fisch sie stammen. In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, dass 19 dieser dokumentierten Arten zur Familie der Dorsche gehören. Dies ist ein Indikator dafür, dass Temperatur des Grammer Meeres relativ nierdrig gewesen sein muss ( die meisten der heutigen Dorsche sind Kaltwasserfische ). Ein Großteil der Fische lebte am Meeresgrund, wo sie sich von den dort lebenden Würmern, Muscheln und Schnecken ernährten. Es gibt leider keine genauen Indizien für die Meerestiefe, doch viele der bestimmten Arten leben heute in Meerestiefen von ca. 100 m. Heute lebende Arten, die eine nahe Verwandtschaft mit der Fischfauna des Grammer Meeres aufweisen: Köhler, Wittling, Seehecht, Stintdorsch, Froschdorsch, Goldlachs und Glasauge. |
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